Sunday, November 23, 2008

Die Wahl

Heu frueh dachte ich, dass auf den Straßen Venezuelas ein Umsturzversuch stattfindet. Ich werde von Schüssen auf der Straße geweckt. Kein schönes Gefühl. Danach schallen aus Lautsprechern Militärfanfaren gefolgt von weiteren Schüssen. Wieder Fanfaren, wieder Schüsse. Es ist vier Uhr früh. Später erzählt mir Roy, dass das der Weckdienst des Militärs war. Bei jeder Wahl fährt noch vor Sonnenaufgang ein Weckkommando durch die Straßen um die Leute daran zu erinnern ihre Stimme abzugeben.

Roy geht wählen und ich komme mit. Alle Geschäfte müssen heute geschlossen bleiben. Alkoholische Getraenke dürfen schon seit gestern nicht mehr verkauft oder ausgeschenkt werden und die U-Bahn fährt heute kostenlos – alles wegen der Wahl. Sein Wahllokal ist in einer Grundschule. Reservisten in Uniform bewachen das Gebäude. In der Eingangshalle steht ein geschmückter Christbaum und dahinter ein Poster auf das Kinderhände „Feliz Navidad“ gekritzelt haben. Der Aufwand, der betrieben wird um eine fälschungssichere Wahl zu garantieren ist enorm. Name und Personalasweisnummer von Roy werden abgeglichen, er muss in einer Liste unterschreiben und dann seine Fingerabdrücke abgegeben. Danach gehen wir zu dem ihm zugewiesenen Klassenzimmer. Im Flur hocken schon Wartende aufgereiht auf Stühlchen von Erstklässlern. Habe ganz vergessen wie klein Sechsjährige sind. Im Klassenzimmer muss Roy nochmal Personalsausweis vorzeigen, unterschreiben und  Fingerabdrücke abgeben. In jedem Raum gibt es nur eine Pappwand hinter der eine Person abstimmen kann, aber vier weitere Personen sind im Zimmer um den Wahlvorgang zu überwachen und zu betreuen. Danach muss er den kleinen Finger seiner linken Hand lila einfärben lassen, damit er sich nicht unter falschem Namen noch einmal reinschmuggeln kann. Ich bin eine der wenigen, die das Wahllokal nicht mit lila Finger verlassen. Ansonsten sieht man überall – egal ob auf der Straße oder im Fernsehen – Menschen mit lilafarbenem kleinen Finger.


 

Nachts um elf wird das Wahlergebnis bekanntgegeben. Es wurden in ganz Venezuela Gouverneure,  und Bürgermeister gewählt. Von 22 Bundesstaaten hat die Chavez-Partei PSUV 18 gewonnen. Ein gigantischer Erfolg. Allerdings hat in allen wohlhabenden, ölreichen Gebieten, die Opposition gewonnen. Chávez, der alte Haudrauf, hatte vor der Wahl noch gewettert, dass er im Falle eines Wahlsieges der Opposition Panzer in diese Gegenden entsenden wird. Jetzt klingt das schon ganz anders. Er erkennt das Wahlergebnis an und freut sich über seine Wahlerfolge. Eigentlich wollte ich zur Verkündigung des Wahlergebnisses in die Hochburg der PSUV fahren um die Stimmung auf der Straße zu erleben. Aber als selbst die hartgesottensten Freunde von mir, die mich in die Ghettos von Caracas mitgenommen haben, sich weigern mit mir mitzukommen und mir DRINGEND abraten, abends und noch dazu in der Wahlnacht dort hinzugehen, siegt die Vernunft über meine Neugier.

Aristóbulo Istúriz, der Buergermeisterkandidat der PSUV, mit dem ich vor ein paar Tagen gesprochen habe, hat uebrigens knapp verloren.

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Tuesday, November 18, 2008

Chávez’ Wahlkampfzentrale

Habe mit genug Anti-Chavisten gesprochen und suche jetzt ein paar Chávez-Anhaenger. Nicht ganz so leicht, weil Caracas traditionell ein Lager der Opposition ist. Um Chavisten zu treffen muss man entweder aufs Land oder in die Ghettos.

Ich gehe direkt zur Wahlkampfzentrale der PSUV, der Partei von Hugo Chávez. Bin ueberrascht, wie leicht ich Zugang erhalte. Am Empfang sage ich, dass ich Journalistin aus Deutschland bin und schon findet sich einer, der besser Englisch spricht, als ich Spanisch, und mir beweisen will, wie offen es bei der PSUV zugeht.  Ich muss mich nicht ausweisen, kein Formular ausfüllen, mich nirgendwo anmelden, nichts. Zum Vergleich: Als ich eine Handykarte gekauft habe musste ich meinen Pass inklusive Kopie mitbringen, es wurden alle Daten aufgenommen und meine Fingerabdrücke genommen.
Ich werde über das Außengelände der PSUV-Wahlkampfzentrale in das Hauptgebäude geführt. Klassische Kolonoialarchitektur von der schon der Putz bröckelt und nahezu jeder auf diesem Gelände trägt ein knallrotes T-Shirt – das Zeichen der Revolution. Wie im Film. Und ich Idiot habe meinen Fotoapparat nicht dabei. Finde den ganzen Sozialismuskram mit Revolution und so irgendwie saulustig. Fuer eine gute Chavista fehlt mir aber wohl der noetige Ernst. Ich darf mir die Sitzung von ein paar Freiwilligen ansehen die besprechen, wer in welchem Wahllokal als Aufpasser teilnimmt. Dann wird mir auf einmal vorgeschlagen, dass ich mit Aristóbulo Istúriz, dem Bürgermeisterkandidaten der PSUV, sprechen könne. In Anbetracht der Tatsache, dass mein Spanisch erbärmlich schlecht ist und dem Bürgermeisterkandidaten eine Journalistin aus Deutschland Wahlkampftechnisch überhaupt nichts bringt, kann ich gar nicht fassen, dass mir ein solches Angebot gemacht wird. Als er über den großen Innenhof des Gebäudes läuft erkenne ich ihn sofort. Die ganze Stadt hängt voll mit seinen Postern. Anfang 60, Afro-Venezolaner (das Wort gibt es in Venezuela ùeberhaupt nicht. Hier ist „negro“ eine vollkommen wertfreie Beschreibung), mit grauem Haaransatz und Brille. Wir gehen in ein ruhiges Zimmer, ich klammere mich an meinen Fragezettel und spreche Wort für Wort meine vorformulierten spanischen Fragen ab. Er erzählt davon, dass der niedrige Ölpreis dem Land nicht schaden wird, weil der Preis volatil ist und wieder steigen wird, dass er Chávez schon lange kennt und an ihm vor allem seine Disziplin schätzt, die soweit geht, dass der Präsident anscheinend kaum schläft. Später habe ich erfahren, dass Istúriz ein alter Weggefährte des Praesidenten ist und schon seit Chávez erstem – erfolglosen – Umsturzversuche an seiner Seite stand.


 

Danch wird mir eine 25-jährige Vollblutchavista vorgestellt. Sie erzählt, dass sie dank den Sozialprogrammen der Regierung studieren konnte. Einmal habe sie Chavez persönlich kennen gelernt, als er ihre Universitä besuchte. Sie musste weinen und er hat sie in Arm genommen. Chávez sei eine „Erscheinung“. Danach kriege ich noch zwei knallrote PSUV-T-Shirts und ein PSUV-Banner geschenkt.

Wieder daheim:
Roy toleriert meinen Chávez-Fimmel, so wie ich Oktoberfesttouristen toleriere. Ich muss ihm aber versprechen, dass ich die Chávez-Artikel in meinem Zimmer lasse und dass ich die T-Shirts nicht im näheren Umfeld dieser Wohnung anziehen werde.

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Sunday, November 16, 2008

Wahlmaschinen

In der ganzen Stadt stehen Wahlhelfer, die das Wahlsystem und die Wahlmaschinen erklären. Als ich eine der Damen frage, ob sie mir die Wahlmaschine erklären kann, weil wir so etwas in Deutschland nicht haben, fragt sie, ob wir mit Zetteln wählen, die angekreuzt werden müssen und die Zettel danach von Hand ausgezählt werden müssen. Als ich ihr in allen Punkten Recht geben muss komme mir vor, als sei ich aus der Dritten Welt.

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Essen

Ma, diesen Eintrag widme ich dir. Es geht natürlich um das Thema Essen  ;-)

Das skurilste zuerst: In meinen Reiseführern stand, dass Venezolaner gebratene Ameisenhintern essen. Das kann ich bislang nicht bestätigen. Aber bei Roy und Dulce stand eine Flasche mit roter Soße zum Nachwürzen und die bestand wohl aus Ameisenhintern. Dulce meinte, die Verarbeitung von Ameisenhintern ist v.a. eine Tradition der indigenen Bevölkerung und die Produkte kriegt man meist auf Märkten.

Den Geschmack von Ameisen konnte ich nicht ausmachen. Es war vor allem scharf. Ich schätze mal Chili. Mehr als der Geschmack interessiert mich aber die Frage: Wer stellt sich denn den ganzen Tag hin und schneidet Ameisenhintern ab?

Ansonsten gibt es hier neben dem üblichen Fast-Food-Mist gefüllte Maisfladen in allen erdenklichen Variationen. Meistens frittiert und sehr gehaltvoll. Beim ersten Biss hatte ich das Gefühl, ich hätte zwei Steine verschluckt. Habe mich aber inzwischen daran gewöhnt und noch schlimmer – es schmeckt mir. Werde wahrscheinlich bald aussehen wie die meisten Frauen hier. Ein Blick auf die Straßen lässt nämlich nicht vermuten, dass Venezuela Weltmeister im Produzieren von Schönheitsköniginnen ist (die derzeitige Miss Universum ist NATÜRLICH eine Venezolanerin). Die durchschnittliche Venezolanerin ist so groß wie ich oder kleiner, hat ein beeindruckendes Dekoltee, dass sie auch gerne zeigt, und ordentlich was auf den Hüften. Aber die kakaobraune Haut und die großen Rehaugen sind natürlich unschlagbar.

Jetzt brate ich mir erstmal Kochbananen und dazu gibt es frisch gepressten Papaya-Saft.
Du siehst, deine Tochter muss nicht verhungern. ;-)

Te quiero mucho.

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Saturday, November 15, 2008

Medien

Heute titelte eine Zeitung, dass die Hälfte aller Venezolaner von einem ominösen Fieber befallen sei. Totaler Quatsch, aber typisch für die Presselandschaft hier. Es gibt nur zwei Arten von Medien: Chávistisch oder Anti-Chávistisch. Laut chávistischen Medien ist Venezuela ein Paradies und der Grund dafür ist allein die Sozialistische Revolution. Unter den Teppich gekehrt werden dabei gerne die Umwelt-, Verkehrs-, Inflations- und Kriminalitätsprobleme. Laut anti-chávistischen Medien herrscht in Venezuela Soddom und Gomorrha und Schuld daran hat allein – wer sonst – die Sozialistische Revolution. Unerwähnt bleiben die extrem umfangreichen sozialen Projekte, die staatliche Förderung von Kunst, Kultur und Bildung und das Engagement in der Außenpolitik für arme Länder. Beide Seiten bedienen ihr Lager. Manchmal eben auch mit Geschichten über angebliche Wunder oder eben Massenepidemien.

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Friday, November 14, 2008

Hl. Jungfrau von Betanien

Seit einigen Tagen brennt in unserem Wohnzimmer Tag und Nacht eine Totenkerze. Eine Erinnerung an Roys Mutter, die vor einem Jahr verstorben ist. Deshalb gehen wir heute in den Gottesdienst, aber vorher zum Wallfahrtsort der Hl. Jungfrau von Betanien. Venezolaner sind sehr gläubig, mischen aber gerne den Katholizismus mit Naturgottheiten und übersinnlichen Phänomenen. So ist neben dem Kruzifix in jedem Haus auch Kartenlesen, Tabaklesen – so etwas wie Kaffeesatzlesen nur mit der Pfeife – und die Hilfe spiritueller Medien recht beliebt. Roy hat das auch schon probiert. Er ging in die barrios (Ghettos), zahlte 20 Euro, das Medium versetzte sich in Trance, der Geist des Toten ergriff Besitz vom Körper des Mediums und Roy konnte für 10 Minuten mit dem Verstorbenen sprechen


 

Während der Busfahrt zum Wallfahrtsort sehe ich die schrecklichste Zeitung der Welt. Der Mann vor mir liest „Cronicle Venezuela“. Eine Auflistung von Morden und Unfällen in Venezuela. Die Hälfte der ersten Seite zeigt einen Ermordeten auf dem Leichentisch. Schon gewaschen, die Haare nass, die Haut blau angelaufen, die Augen verdreht. Der Rest der Zeitung liefert Fotos von Toten in allen erdenklichen Positionen: auf der Autobahn, vor der Haustür, verbrannt, verstümmelt, mit Schüssen in den Körper und in das Gesicht. Alles in Farbe, ohne Leichentuch und unverpixelt. Ein Traum für jeden Bild-Zeitungsmacher. Das Freizeit Pin-up-Girl auf der letzten Seite darf natürlich nicht fehlen.

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Thursday, November 13, 2008

Inflation

Wollte eine provisorische Brille kaufen, weil ich meine beim Strandausflug verloren habe. Die Venezolaner meinten, dass die Brille bestimmt geklaut wurde, was ich mir nicht wirklich vorstellen kann. Als ich im Brillengeschäft erfahre, dass die billigste Version rund 200 Euro kostet, entscheide ich mich gegen die Übergangsbrille und für Fielmann. Überhaupt lassen der schwache Euro-Kurs und die enorme Inflation keine Shopping-Lust aufkommen. Lebensmittel wurden in diesem Jahr um fast 60 Prozent teurer. Die H-Milch kostet 1,70 und ich probiere zum ersten Mal Milchpulver aus. An der Supermarktkasse gab es eine Diskussion zwischen der Kassiererin und einer älteren Frau, die zwei Kilo Kaffee kaufen wollte. Chávez hat angeordnet, dass aufgrund des Kaffeemangels jeder nur noch ein Kilo pro Tag kaufen darf. Die alte Dame hatte aber ihren Enkel für das zweite Kilo mitgebracht.

Ich orientiere mich an den Vorteilen des Sozialismus und gehe kostenlos in Museen und fahre günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In der Mensa der staatlichen Universität gibt es ein Einheitsmenü. Vergebens suche ich nach einer Kasse. Studieren und das Essen dazu sind in Venezuela kostenlos.

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Wednesday, November 12, 2008

In der US Botschaft

Joan hat mich bei der amerikanischen Botschaft als Besucherin angemeldet. Im Gegensatz zur deutschen Botschaft liegt die US-Botschaft nicht in einem Hochhaus im Stadtzentrum, sondern besetzt ein ganzes Areal auf einer Anhöhe in einem der nobelsten Bezirke der Stadt. Stelle schnell fest, dass Fußgänger, also Leute wie ich, hier die Ausnahme sind. Dann eine Szene wie im Film: Ein Geländewagen der gehobenen Preisklasse hält links neben mir, die geschwärzten Scheiben fahren herunter und geben den Blick frei auf die Insignien des wirtschaftlichen Erfolges. Während der Fahrer noch ein Handy am Ohr hat, fragt er wo ich hin will, sagt, dass es gefährlich sei hier zu Fuß zu gehen und ob er mich mitnehmen kann. Auf der Fahrt erzähle ich von meinen Ursprungsplänen ein Praktikum bei TeleSUR zu machen. „Ah, dann arbeitest du ja mit meinem Freund Aram Aharonian. – Aram Aharonian? Hm. Arbeitet er bei TeleSUR? – Ja. Er ist der Direktor.“ Peinlich, peinlich. Wir tauschen Nummern aus und ich steige bei der Botschaft mit dem traumhaftesten Blick über Caracas aus. Millionen von Lichtern, eingenistet in
3000 Meter hohe Gebirgszüge. In einem Seminarraum mit Flachbildschirmen und Flip-Chart stehen Schlagzeug, Keyboard und elektrische Gitarren. Juan und seine Band proben hier Lieder, wie es sich für eine amerikanische Botschaft gehört: Knockin’ on Heaven`s Door, Honky Tonk Woman, You shook me all night long und Sweet Home Alabama.

Einen Botschafter gibt es hier übrigens nicht mehr. Der wurde vor ein paar Monaten  von Hugo Chávez aus Solidarität mit Bolivien während einer spektakulären Fernsehansprache erst beschimpft und dann des Landes verwiesen.

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Saturday, November 8, 2008

Wahlkampf

Unsere Nachbarschaft ist von Emilio Graterón, einem der Bürgermeisterkandidaten, per Flyer zum Wahlkampf-Frühstück eingeladen. Wahrscheinlich wird er gewählt werden, weil er in die Fußstapfen des jetzigen Bürgermeisters tritt. Der derzeitige, sehr beliebte Bürgermeister darf nicht mehr antreten.  Chávez hat es ihm verboten, weil er angeblich oder tatsächlich, einen Putschversuch gegen ihn unterstützte.

Das Wahlkampffrühstück läuft wie überall auf der Welt: Der Kandidat verteilt Pastetchen, schüttelt Hände, verteilt Broschüren, grinst und hält eine Rede.

Nur die älteren Frauen fallen auf, die ihn nach der Rede segnen und ihm ein imaginäres Kreuz auf die Stirn malen.


 

Abends lerne ich Karen, eine Hospitality Club Bekanntschaft kennen. Sie ist Zahnärztin und hat wie die meisten vor rund zehn Jahren mit ihrer Stimme Chávez zum Sieg verholfen. Heute würde sie ihn „auf keinen Fall“ wieder wählen. Mit dabei ist ihr Kumpel Joan. Er arbeitet in der amerikanischen Botschaft, Abteilung Audiovisuelle Medien. Die US-Botschaft ist dafür bekannt eine Sicherheitsfestung zu sein und deshalb kann ich kaum glauben als mir Joan erzählt, dass er nach Dienstschluss mit seiner Rock-Band in den Räumen der amerikanischen Botschaft proben darf. Wenn ich will, kann ich es mir ansehen. Termin steht.

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Friday, November 7, 2008

Asylantenenglisch

KC ist überraschend zurück in die USA geflogen und stattdessen Ray eingezogen. Mein Spanisch ist zu schlecht und wir reden die meiste Zeit Englisch. Keine gute Idee. Statt mein Spanisch zu verbessern, verschlechtert sich mein Englisch. Spreche jetzt eine Mischung aus Pidgin und Asylantenenglisch.

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